Gesundheit,  Umwelt,  Zuckerfrei

Vegane Ersatzprodukte-sinnvoll?

Hallo,

heute widme ich mich mal den veganen Ersatzprodukten, die inzwischen in jedem Supermarkt erhältlich sind und vielen Veganern das Leben scheinbar erleichtern. Aber was steckt eigentlich in diesen Produkten, wie sinnvoll ist es auf solche hochverarbeiteten Lebensmittel zurück zu greifen und welchen gesundheitlichen Nutzen haben Sojaschnitzel, Mandelkäse, Cashewsahne, Seitanwurst und co. für uns?

Wer Neueinsteiger in Sachen Veganismus ist, ist vielleicht erst mal erleichtert und begeistert, dass er auf Nichts verzichten muss, denn für jedes tierische Produkt, gibt es mitlerweile auch eine pflanzliche Alternative. Soweit sogut, doch handelt es sich bei diesen Lebensmitteln um hochverarbeitete, industriell hergestellte Lebensmittel, mit meist sehr langen Zutatenlisten, von denen wir die meisten Inhaltsstoffe nicht mal aussprechen können. Diese Ersatzprodukte haben meistens sehr viele Kalorien, sind häufig sehr fettreich und liefern nur sehr wenige Nährstoffe, darüberhinaus sind sie durch den Verpackungsmüll und die Verarbeitung sehr schlecht für die Umwelt.

Fett benötigt der Mensch viel weniger, als man glaubt. Empfehlenswert sind 0,5-0,8g pro Kg Körpergewicht, mit dem Verzehr dieser Fertigprodukte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du diesen Wert deutlich überschreitest, was wiederrum zu gesundheitlichen Problemen und vor allem zu einem höheren Körperfettanteil führt (siehe auch den Beitrag HCLF-Ernährung an).

Neben dem Fett wird solchen Fertigprodukten auch sehr oft Zucker zugesetzt. Zucker ist ein isoliertes, industriell hergestelltes Produkt, welches dem Körper in keinster Weise nützt, es sind leere Kalorien. Mit dem Verzehr von Industriezucker leidet nur unser natürliches Empfinden für Süßes und der Insulinspiegel steigt an, sinkt aber schnell wieder ab, was dem Körper wieder Hunger signalisiert.

Salz ist ein weiteres Problem in diesen Convenience-Produkten. Salz macht uns hungrig und durstig und steigert unseren Appetit auf Süßes und vor allem auf mehr! Wenn Du also ein Sojaschnitzel mit Pommes verzehrst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du ziemlich bald wieder Hunger bzw. Lust auf Essen bekommst sehr hoch. Isst du dich hingegen an einer großen Portion Gemüse mit Kürbis, Süßkartoffeln oder Vollkornreis satt, wirst du lange gesättigt sein und dein Körper bekommt viel mehr Nährstoffe, als bei der Variante mit dem Schnitzel.

Wenn du dich also hauptsächlich von Gemüse und Obst ernährst und dazu stärkehaltige Lebensmittel, wie Kürbis, Mais und co. konsumierst, wirst du langfristig davon profitieren und glaube mir, hast du dich erst einmal ein paar Wochen so ernährt, wirst du nie wieder etwas Anderes wollen. Falls du jemals Lust auf dieses vegane Junkfood hattest, wird diese sicher nach spätestens 2 Woche verschwunden sein und Du wirst dich besser fühlen.

Fazit:

-vegane Convenience-Produkte enthalten viel Fett, Zucker, Salz und wenig Nährstoffe.

-durch die Verpackung sind sie nicht umweltfreundlich.

-meist hochkalorisch, ohne dem Körper Nährstoffe zu liefern (leere Kalorien)

Wenn Du dich gesund ernähren möchtest, rate ich dir, auf diese veganen Ersatzprodukte zu verzichten. Es gibt so viele leckere Rezepte, die aus frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln hergestellt werden, sodass diese Fertigprodukte völlig unnötig werden.

Hier ein ganz kurzes Beispiel für einen Tag ohne Fertigprodukte und ohne Verzicht, dafür mit ganz viel Geschmack!

Frühstück: 1 Grüner Smoothie aus Spinat, Petersilie, Minze, Ananas, Banane und Chlorellaalgenpulver. Dazu 1-2 Mejooldatteln, 1 getrocknete Feige, Erdbeeren und Blaubeeren. 1-2 Tassen Grüntee.

Mittag- oder Abendessen: Ein großer Teller mit Feldsalat, Babyspinat, Stangensellerie, Gurke, Zuchini, Karotten, 1/2-1 Maiskolben oder 1 Süßkartoffel. Dazu ein Dressing aus pürierten Karotten oder Zuchini mit Tahin und Zitrone.

Dessert oder Snack: Blaubeeren, Himbeeren, getrocknete Cranberries mit etwas Kokosjoghurt und Zimt, dazu 2-3 Mejooldatteln oder getrocknete Feigen mit Nussbutter (Erdnuss, Cashew, Macadamia, Mandel, Pistazien) gefüllt. 2-3 selbstgemachte Cookies, Energyballs oder Powerriegel.

Dazu 2-3 Liter gefiltertes Wasser oder Kräutertees trinken.

 

Probiere es aus und teile mir gerne deine Erfahrungen mit.

Lena

Quellen: focus.de

 

 

 

Hi, ich bin Lena! Meine Kindheit verbrachte ich in Baden-Württemberg, in einem kleinen Ort, nahe Heidelberg. Für mein Ballettstudium zog ich 2010 nach dem Abitur nach Nürnberg. Hier wohne, tanze, trainiere, koche.....lebe ich bis heute. Ich teile hier auf meinem Blog meine Leidenschaften mit Euch und hoffe, Ihr findet Gefallen daran. Bei Fragen freue ich mich, wenn Ihr mich kontaktiert. Liebe Grüße, Lena

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