Gesundheit,  Umwelt

Veganismus Teil 2: Nutzen für die Umwelt

Sooooo, Teil 1 dieses Beitrages Veganismus Teil 1: Nutzen für die Gesundheit habt Ihr ja vielleicht schon gelesen, da ging es um den Nutzen einer rein pflanzlichen Ernährung für die Gesundheit. Nun möchte ich auch den Nutzen für die Umwelt erläutern und auf einige ethische Fragen eingehen.

Dass eine pflanzliche Ernährung viele Vorteile mit sich bringt, ist inzwischen klar. Der Körper, der Geist und auch die Seele profitieren davon. Es ist immer auch ein geistlicher Aspekt bei veganer Ernährung dabei. Wenn Jemand nur Veganer/in wird, um körperliche Erfolge zu erzielen, kann ich das auch verstehen aber ich denke, es sollten immer beide Seiten betrachet werden.

Die Umwelt- ein riesen Thema und nicht gerade ein Einfaches. Umweltkatastrophen und Umweltverschmutzungen nehmen drastisch zu, dazu gehören: Das Aussterben vieler Tierarten und Pflanzengattungen, Hungersnöte, Dürren, Überschwemmungen, Hurricanes, Waldbrände, das Schmelzen der Gletscher, Nahrungsknappheit und schwindender Lebensraum für verschiedene Tierarten und und und…..Alles ausgelöst, durch uns Menschen und die Industrie. Massentierhaltung und die Herstellung von hoch verarbeiteten Nahrungsmitteln sind mit verantwortlich, dass unser Planet immer mehr schaden nimmt und sichtlich leidet.

Was kann man nun mit einer pflanzenbasierten Kost erreichen bzw. verbessern?

Viel!

Eine pflanzliche Ernährung ist ressourcensparend, denn für die Produktion  pflanzlicher Lebensmittel wird weniger Wasser verbraucht, als für die Herstellung von Fleisch, Eiern und Milchprodukten. Ganze 86% des weltweit genutzten Wassers, werden zum Anbau von Lebensmitteln verwendet, die Hälfte davon dient als Tierfutter.

Der sogenannte Wasserfußabdruck zeigt die Menge an Wasser an, die für die Herstellung eines Lebensmittels benötigt wird. Um ein Steak zu produzieren, werden 4000l Wasser benötigt, ein Sojaburger im Vergleich benötigt nur 158l. 1050l sind es bei einem Liter Kuhmilch, 297l hingegen bei der Herstellung von einem Liter Sojadrink. Um ein Kilogramm Rindfleisch herzustellen, werden unglaubliche 15.500l Wasser benötigt (Mit dieser Wassermenge könnte man ein Jahr lang täglich duschen). Wie dies Zustande kommt?- Das Rind muss trinken, die Pflanzen, die es isst, müssen angebaut und bewässert werden, der Stall (naja ehr das Gefängnis) muss gereinigt werden…usw. 

Für ein Kilo Rindfleisch werden 16 kg Futtermittel benötigt, wäre es nicht logischer, wir würden die Pflanzen direkt essen, anstatt sie an Tiere zu verfüttern, die wir dann umbringen, um sie letztendlich zu essen? Also für mich macht das keinen Sinn, denn würden wir all die Pflanzen selbst essen, die wir aber in Wirklichkeit den Tieren füttern, hätten wir viel mehr Nahrung. Genug, um die ganze Weltbevölkerung zu ernähren. Klingt einfach, ist es auch! Würden alle Menschen vegan leben, gäbe es keine Hungersnöte mehr. Aber wir Menschen haben uns schon immer einen Satz zum Lebensmotto gemacht: „Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht“. Aber es geht eigentlich nicht, trotzdem machen wir immer weiter.

Neben dem extremen Wasserverbrauch, den die Fleisch- und Milchindustrie auslöst, trägt sie auch erheblich zur Wasserverschmutzung bei. Durch die Ausbringung von Exkrementen und Gülle auf Felder, sickern Schadstoffe, Medikamentenreste und resistente Keime in den Boden und somit in das Grundwasser. Die Nitratwerte steigen und die Wasserqualität nimmt ab, das Wasser kann nicht mehr genutzt werden.

Allein die in Deutschland gehaltenen Schweine erzeugen doppelt so viel Abwasser, wie die gesamte menschlische Bevölkerung.

Die Versauerung der Ozeane, ein weiterer Grund, auf Fleisch zu verzichten! Denn unsere Weltmeere speichern Kohlendioxid. Durch unseren Hunger auf Fleisch produzieren wir immer mehr klimaschädliche Gase, die im Ozean gespeichert werden und ihn sauer werden lassen. Die Folgen für die Meeresbewohner sind fatal. Korallen sterben ab, Lebewesen mit einer Kalkschale verlieren ihre schützende Hülle, auch Plankton (ein Grundnahrungsmittel vieler Meeresbewohner) ist in sauren Ozeanen nicht mehr zu finden. So gehen durch den Verzehr tierischer Produkte viele Lebensräume für andere Lebewesen verloren, das Klima wird zerstört und das größte Ökosystem unserer Erde geht verloren.

Was können wir also tun???

Ganz logisch, nur wer tierische Produkte aus seiner Ernährung streicht, kann dazu beitragen, die Erde zu schützen. Natürlich kann man auch nur einmal die Woche duschen, alles mit dem Rad fahren, so wenig wie möglich Müll produzieren, regional einkaufen usw. (mache ich auch, außer einmal die Woche duschen (;) aber solange wir nicht aufhören, Tiere zu halten, wirken alle andere Maßnahmen nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich nenne hier gerne das Beispiel einer Junk-Food- Ernährung: Wer 7 Tage die Woche Fast-Food konsumiert und einmal die Woche zusätzlich einen großen, grünen Salat mit viel Gemüse verzehrt, wird damit nicht das gut machen können, was er die ganze restliche Woche versäumt hat. Wobei wir wieder beim Thema wären, KONTINUITÄT- nur wenn etwas regelmäßig und andauernd praktiziert wird, kommt es zu Erfolgen.

Eine vegane Ernährung ist kein Trend, keine Diät und vor allem kein Verzicht! Sie ist der Weg, der eine gesunde, funktionierende Erde ermöglicht, eine Bereicherung für Mensch, Tier und den gesamten Planeten. Ist man sich dieser Tatsache bewusst, ist es meiner Meinung nach gar nicht mehr möglich, ohne schlechtes Gewissen tierische Produkte zu konsumieren.

Die Umstellung ist leichter als je zuvor, heute gibt es immer und überall veganes Essen griffbereit. Habt Ihr noch Fragen, dann schreibt mir gerne oder hinterlasst ein Komentar.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende,

Lena

 

Quellen: Peta.de

Hi, ich bin Lena! Meine Kindheit verbrachte ich in Baden-Württemberg, in einem kleinen Ort, nahe Heidelberg. Für mein Ballettstudium zog ich 2010 nach dem Abitur nach Nürnberg. Hier wohne, tanze, trainiere, koche.....lebe ich bis heute. Ich teile hier auf meinem Blog meine Leidenschaften mit Euch und hoffe, Ihr findet Gefallen daran. Bei Fragen freue ich mich, wenn Ihr mich kontaktiert. Liebe Grüße, Lena

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