Gesundheit

Öl-warum wir es aus unserer Ernährung streichen sollten

Hallihallo,

im heutigen Beitrag, erfahrt Ihr, warum es sinnvoll ist, Öl gänzlich aus unserer Ernährung zu streichen. Öl wird oftmals als gesund propagiert und vor allem kaltgepresste, pflanzliche Öle sollen angeblich in vieler Hinsicht gesundheitsfördernd sein. Warum dies aber definitiv nicht der Fall ist, lest Ihr hier:

Öl- reines Fett, es wird in Ölmühlen hergestellt, dazu werden Nüsse oder Ölsaaten verwendet, die einen hohen Fettanteil aufweisen. Diese Ölfrüchte werden gepresst und das Fett isoliert. Es gibt Kalt- und Heißpressverfahren, teilweise werden auch Lösungsmittel verwendet, um die Extrahierung der Fette zu vereinfachen. Öl ist also ein stark verarbeitetes Lebensmittel- reines, isoliertes Fett. Von Naturbelassenheit kann hier nicht mehr die Rede sein. Alle wertvollen Inhaltsstoffe, die in den Ölfrüchten enthalten sind (Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe) sind im Öl nicht mehr vorhanden. Es liefert dem Körper also keinerlei Nährstoffe.

Fett hat im Vergleich zu Kohlenhydraten und Proteinen ca. doppelt so viele Kalorien, diese Kalorien kann der Körper aber nicht verwerten, da es sich um isoliertes Fett handelt, was direkt eingelagert und in Form von Körperfett gespeichert wird. Hinzu kommt, dass Fett nur sehr wenig, bis garnicht sättigt, da es kaum Volumen besitzt. 3 EL Öl beispielsweise enthalten knapp 400 kcal, nach 3 EL Öl wirst du dich aber nicht gesättigt fühlen. Nimmst du hingegen 400 kcal in Form von Gemüse und komplexen Kohlenhydraten zu dir, wirst du befriedigt und optimal mit Nährstoffen versorgt, deine Mahlzeit beenden. Gemüse besitzt einfach viel mehr Volumen, sodass dein Magen ganz gefüllt wird.

Pflanzenöle erhöhen außerdem LDL-Cholesterin, sowie Triclycerin, verklumpen das Blut und machen es zähflüssiger und trüb. Durch eine fettreiche Mahlzeit, wird also die Durchblutung gemindert, der Sauerstoffgehalt im Blut nimmt ab und der Körper wird nur noch in abgeschwächter Form mit Sauerstoff versorgt. Deshalb verspüren viele Menschen nach einer fettreichen Mahlzeit auch eine plotzliche Müdigkeit und Trägheit. Dies wird oft auf die Kohlenhydrate geschoben aber in Wirklichkeit liefern Kohlenhydrate uns Energie und es sind die Fette, die uns müde und träge werden lassen.

Durch die negativen Auswirkungen auf Blut und Fettwerte, ist Öl ein Verursacher von Herzerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes Typ 2 und Übergewicht.

Da Öle ein unausgeglichenes Verhältnis an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren besitzen, sind sie für eine gesunde Ernährung nicht zu empfehlen, vor allem auch, da sie durch dieses Ungleichgewicht an Fettsäuren entzündungsfördernd wirken.

Natürlich benötigt der Körper Fett, für die Hormonbildung beispielsweise ist dies unabdingbar! Aber:

Fast jedes Lebensmittel enthält Fett, selbst wenn wir uns High Carb Low Fat ernähren, bekommen wir genug Fett, aus pflanzlichen Quellen.

Hier einige Beispiele: (Fettgehalt/100g)

Aubergine: 0,2%

Blumenkohl: 0,3

Weisse Bohnen: 1,6                                               

Broccoli: 0,2

Brunnenkresse: 0,2%

Erbsen: 0,5%

Feldsalat: 0,4%

Gartenkresse: 1,4%

Grünkohl: 0,9%

Kichererbsen: 6,4%

Linsen: 1,4%

Prinzessbohnen: 16,2%

Schnittlauch: 0,7%

Spinat: 0,3%

Mais: 1,2%

Wenn wir uns also hauptsächlich von pflanzlichen Lebensmitteln ernähren, benötigen wir kein isoliertes Fett zusätzlich! Der Körper verwendet nur ca. 4% des von uns zugeführten Fettes, für die Fettverdauung und für die Hormonproduktion. Die restlichen 96% werden als Speicherfett eingelagert. Somit ist klar, dass ein Großteil der Bevölkerung einen deutlich zu hohen Fettkonsum vorweist.

Was jedoch ratsam ist, ist Fett aus vollständigen Nahrungsmitteln zu beziehen, hierbei nimmt man nämlich gleichzeitig Ballaststoffe, Vitamine usw. zu sich, was deutlich nützlicher für unseren Körper ist, als reines Fett in isolierter Form. Beispiele für gesunde Fettquellen sind:

Avocados, Nüsse, Kokos, Samen und Oliven.

Allerdings sollte man es auch bei diesen Lebensmitteln nicht übertreiben, in Maßen sind sie aber unbedenklich und durchaus nahrhaft.

Fazit:

-Fett ja aber bevorzugt aus vollständigen Lebensmitteln.

-Isoliertes Fett gänzlich vermeiden.

-Fett aus pflanzlichen Lebensmitteln reicht aus.

-10-20% der täglichen Kalorienzufuhr kann aus Fett stammen.

-0,5-0,8 Kg Fett pro Kg Körpergewicht sind die Maximalwerte, die nicht überschritten werden sollten.

-Kohlenhydrate liefern dem Körper genug Energie und machen im Vergleich zu Fett weder müde, noch krank.

Viel Spaß, bei Eurer Low Fat Ernährung!

Lena

 

Quellen: gesund-gesund.de, Wikipedia

 

 

Hi, ich bin Lena! Meine Kindheit verbrachte ich in Baden-Württemberg, in einem kleinen Ort, nahe Heidelberg. Für mein Ballettstudium zog ich 2010 nach dem Abitur nach Nürnberg. Hier wohne, tanze, trainiere, koche.....lebe ich bis heute. Ich teile hier auf meinem Blog meine Leidenschaften mit Euch und hoffe, Ihr findet Gefallen daran. Bei Fragen freue ich mich, wenn Ihr mich kontaktiert. Liebe Grüße, Lena

3 Kommentare

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

de_DEGerman